Was gehört in das Feld Bestellnummer?
- Mina Smolej

- 30. Okt. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 7. Nov. 2025
Die Bestellnummer ist eine Referenz, die vom Käufer vergeben wird. Sie verknüpft die E-Rechnung eindeutig mit einem Auftrag und erleichtert dem Empfänger die Zuordnung im Einkaufssystem.
Inhaltsverzeichnis
Wie wird die Bestellnummer in einer E-Rechnung hinterlegt?
Die Bestellnummer bzw. Bestellreferenz belegt in einer E-Rechnung das Feld BT-13. In der XML-Datei finden Sie sie unter IssuerAssignedID:
Was sind typische Bezeichnungen?
Die Bestellnummer kann je nach Unternehmen verschiedene Bezeichnungen tragen:
Auftragsnummer
Purchase Order (PO)
Bestell-ID
Bestellung XY
Wann ist die Bestellnummer erforderlich?
Nach dem E-Rechnungsstandard (EN 16931) ist die Angabe einer Bestellnummer nicht verpflichtend. Allerdings kann der Rechnungsempfänger die Angabe vertraglich oder organisatorisch vorschreiben, um die automatische Verarbeitung seiner Eingangsrechnungen sicherzustellen.
Das bedeutet:
Technisch darf eine E-Rechnung auch ohne Bestellnummer übermittelt werden.
Praktisch kann der Empfänger jedoch eine gültige Bestellnummer verlangen, bevor er die Rechnung akzeptiert oder verarbeitet.
Fehlt diese Angabe trotz Vorgabe, wird die E-Rechnung häufig automatisch abgewiesen oder es kommt zu Rückfragen und Verzögerungen im Zahlungsprozess.
Wie unterscheidet sich die Bestellnummer von der Käuferreferenz?
Die Bestellnummer referenziert eine konkrete Bestellung oder einen Auftrag, während die Käuferreferenz der internen Zuordnung einer Rechnung beim Empfänger dient. Sie entspricht folgenden Angaben:
Projektnummer
Vertragsnummer
Lieferscheinnummer
Kostenstelle
Vorgangsnummer
Leitweg-ID
Beide Felder können gemeinsam verwendet werden, um die E-Rechnung klar und vollständig zuzuordnen.
Mehr dazu lesen Sie im Blogbeitrag: „Was ist die Käuferreferenz und wann ist sie ein Pflichtfeld?“


