Was gehört in das Feld Kundennummer?
- Mina Smolej

- 1. Juli
- 2 Min. Lesezeit
In der E-Rechnungsspezifikation wird die Kundennummer als „eine zuvor ausgetauschte, vom Verkäufer zugewiesene Kennung des Käufers“ definiert. Tragen Sie dort die Kundennummer ein, unter der Ihr Kunde bei Ihnen geführt wird.
Inhaltsverzeichnis
Wie wird die Kundennummer in einer E-Rechnung hinterlegt?
Die Kundennummer wird in einer E-Rechnung im Feld BT-46 hinterlegt. Im XML der E-Rechnung finden Sie die Angabe unter BuyerTradeParty als ID. In diesem Beispiel lautet die Kundennummer 45667:
Wann wird eine Kundennummer oder eine GLN-Nummer verwendet?
Die Kundennummer und die GLN-Nummer können beide als Käuferkennung in BT-46 verwendet werden. Rechnungshub liest beide Nummern aus und zeigt sie beide im Formular an:

Die E-Rechnungsspezifikation sieht jedoch vor, dass in diesem Feld nur eine Kennung in die XML-Datei übermittelt werden darf.
Sind beide vorhanden, wird entsprechend dieser Vorgabe standardmäßig die GLN-Nummer an die XML-Datei weitergegeben. Die Kundennummer ist dann nicht in der E-Rechnung enthalten.
Möchten Sie stattdessen die Kundennummer übermitteln, löschen Sie die GLN-Nummer aus dem Formular. Dann wird die Kundennummer in die E-Rechnung übernommen.
Wie unterscheidet sich die Kundennummer von der GLN?
Die Kundennummer wird individuell vom Verkäufer vergeben und folgt keinem festen Format, zum Beispiel:
1330/42
K-890-02
10656
Die GLN ist dagegen eine weltweit standardisierte, 13-stellige Kennung zur eindeutigen Identifizierung von Unternehmen, Organisationen oder Standorten.
Wann ist die Kundennummer erforderlich?
Nach EN 16931 ist die Angabe einer Kundennummer nicht verpflichtend. Der Rechnungsempfänger kann sie jedoch vertraglich oder organisatorisch verlangen, damit eingehende Rechnungen automatisch zugeordnet und verarbeitet werden können.


